Maxi-Cosi bietet Buggys für unterschiedliche Anforderungen: vom kompakten Reisebuggy für die Stadt bis zum komfortablen Kinderwagen mit Reisesystem. Ab welchem Alter ein Modell genutzt werden darf, hängt von seiner Ausstattung ab. Einige Maxi-Cosi-Buggys eignen sich erst, wenn das Kind selbstständig sitzen kann. Andere Modelle sind dank flacher Liegeposition, Neugeboreneneinlage, Babywanne oder kompatibler Babyschale bereits ab der Geburt einsetzbar.

Das erwartet Sie in unserem Ratgeber:
Was zeichnet einen Maxi-Cosi-Buggy aus?
Viele Maxi-Cosi-Buggys sind leicht, wendig und lassen sich kompakt zusammenfalten. Dadurch eignen sie sich besonders für den Stadtverkehr, Reisen und den Transport im Auto. Je nach Modell gehören ein verstellbares Sonnenverdeck, ein 5-Punkt-Gurt, ein Schutzbügel und ein Einkaufskorb zur Ausstattung.
Deutliche Unterschiede gibt es bei der Federung, der Größe und Beschaffenheit der Räder sowie bei der Verstellbarkeit von Rückenlehne, Fußstütze und Schiebegriff. Auch die Kompatibilität mit Babyschalen ist modellabhängig. Häufig werden dafür separate Adapter benötigt. Vor dem Kauf empfiehlt es sich deshalb, die Freigaben des Herstellers für den gewünschten Buggy und die vorhandene Babyschale zu prüfen.
Ab wann darf ein Baby in den Buggy?
In den ersten Lebensmonaten sollte ein Baby möglichst flach und gut gestützt liegen. Ein einfacher Sitzbuggy kommt daher erst infrage, wenn das Kind seinen Kopf sicher halten und selbstständig sitzen kann. Das ist häufig ungefähr ab dem sechsten Monat der Fall, kann sich jedoch von Kind zu Kind unterscheiden.
Einige Maxi-Cosi-Modelle sind ausdrücklich ab der Geburt zugelassen. Sie verfügen entweder über eine nahezu flache Liegeposition und eine passende Neugeboreneneinlage oder lassen sich mit einer Babywanne beziehungsweise Babyschale kombinieren. Eine Liegefunktion allein bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jeder Buggy für Neugeborene geeignet ist. Maßgeblich sind stets die Alters- und Gewichtsangaben in der Bedienungsanleitung.
Aktuelle Maxi-Cosi-Buggys im Überblick
Maxi-Cosi Lara²
Der Maxi-Cosi Lara² ist ein kompakter Reisebuggy, der laut Hersteller von der Geburt bis zu einem Gewicht von 22 kg verwendet werden kann. Seine Rückenlehne lässt sich in drei Positionen verstellen, darunter eine flache Position für die ersten Lebensmonate. Eine verstellbare Beinauflage ergänzt die Liegefläche.
Der Buggy lässt sich mit einer Hand zusammenklappen und mithilfe eines Schultergurts tragen. Das macht ihn vor allem für Reisen, öffentliche Verkehrsmittel und kleine Kofferräume interessant. Mit den passenden Adaptern kann der Lara² außerdem mit ausgewählten Maxi-Cosi-Babyschalen als Reisesystem genutzt werden.
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Maxi-Cosi Soho
Der Maxi-Cosi Soho verbindet ein kompaktes Faltmaß mit einem höheren Sitzkomfort. Er ist laut Hersteller ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 22 kg verwendbar. Die ergonomisch verstellbare Rückenlehne ermöglicht mehrere Sitz- und Ruhepositionen. Das automatische Faltsystem erleichtert den Alltag: Nach dem Entriegeln klappt sich der Buggy kompakt zusammen.
Pannensichere Räder und eine Federung verbessern den Fahrkomfort auf typischen Stadtwegen. Mit einer kompatiblen Maxi-Cosi-Babyschale lässt sich der Soho außerdem als Reisesystem einsetzen. Damit eignet er sich für Eltern, die häufig zwischen Auto, Stadtverkehr und öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln.
Maxi-Cosi Eva³
Auch der Maxi-Cosi Eva³ kann nach Herstellerangaben ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 22 kg genutzt werden. Für Neugeborene ist die flache Position der Rückenlehne vorgesehen. Später lässt sich der Sitz an die wachsenden Bedürfnisse des Kindes anpassen.
Der Eva³ ist als leichter Alltags- und Reisebuggy ausgelegt. Sein kompaktes Faltsystem erleichtert das Verstauen, während das ausziehbare Verdeck Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung bietet. Für anspruchsvolles Gelände ist er weniger geeignet als ein Kinderwagen mit großen, kräftig gefederten Rädern.
Weitere und ältere Maxi-Cosi-Modelle
Neben den aktuellen Buggys sind im Handel und auf dem Gebrauchtmarkt weiterhin ältere Maxi-Cosi-Modelle erhältlich. Dazu gehören unter anderem Nova 4, Zelia, Mara und Diza. Bei diesen Kinderwagen sollte besonders auf das Modelljahr, den Zustand und den vollständigen Lieferumfang geachtet werden.
Maxi-Cosi Nova 4
Der Maxi-Cosi Nova 4 ist ein vierrädriger Kinderwagen mit stoßdämpfenden, pannensicheren und abnehmbaren Rädern. Seine ergonomisch geformte Sitzeinheit bietet mehrere Ruhepositionen. Fußstütze und Rückenlehne lassen sich an die Bedürfnisse des Kindes anpassen.
Mit einer separat erhältlichen Babywanne oder einer kompatiblen Maxi-Cosi-Babyschale kann der Nova 4 als Reisesystem bereits ab der Geburt genutzt werden. Eine Besonderheit ist der Freihand-Faltmechanismus, der über einen Schalter aktiviert wird. Als dreirädrige Variante wurde das Modell Nova 3 angeboten.
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Maxi-Cosi Zelia
Der Maxi-Cosi Zelia ist eher ein kompakter 2-in-1-Kinderwagen als ein klassischer Buggy. Seine Sitzeinheit lässt sich zu einer Babywanne umbauen, sodass kein zusätzlicher Aufsatz verstaut werden muss. Der Sitz kann später in oder entgegen der Fahrtrichtung montiert werden.
Zum Konzept gehören außerdem ein Sonnenverdeck mit Sichtfenster, ein Sitzverkleinerer und ein Regenschutz. Die umgebaute Babywanne ist Bestandteil der Sitzeinheit und nicht als eigenständige Tragetasche für den Transport des Babys vorgesehen.
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Maxi-Cosi Mara
Der Maxi-Cosi Mara ist ein leichter Liegebuggy mit kompaktem Faltmaß. Die Rückenlehne lässt sich weit absenken, während eine verstellbare Beinstütze den Ruhekomfort verbessert. Für die Sicherheit sorgen ein höhenverstellbarer 5-Punkt-Gurt und eine Feststellbremse.
Die kleinen EVA-Räder sind vor allem für ebene Wege in der Stadt ausgelegt. Die Vorderräder lassen sich schwenken und bei Bedarf feststellen. Ein Einkaufskorb und ein Verdeck mit Sichtfenster ergänzen die Ausstattung. Vor einer Nutzung ab Geburt sollte die Freigabe des jeweiligen Modelljahrs geprüft werden.
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Maxi-Cosi Diza
Der Maxi-Cosi Diza gehört mit einem Gewicht von etwas mehr als vier Kilogramm zu den besonders leichten Buggys der Marke. Er besitzt eine stufenlos verstellbare Rückenlehne, eine Liegeposition und eine zusätzliche Polsterung für kleinere Babys.
Das ausziehbare Sonnenverdeck, ein Sicherheitsbügel und der Regenschutz ergänzen die Ausstattung. Aufgrund seiner kleinen EVA-Räder ist der Diza in erster Linie für glatte Stadtwege und Reisen gedacht. Eine Kombination mit einer Babyschale ist bei diesem Modell nicht vorgesehen.
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Maxi-Cosi-Buggys im Test
Wie gut ein Maxi-Cosi-Buggy im Alltag abschneidet, hängt stark vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Leichte Modelle mit kleinen Rädern spielen ihre Stärken auf befestigten Wegen, in Geschäften und auf Reisen aus. Auf Kopfsteinpflaster, Schotter oder Waldwegen bieten größere Räder und eine gute Federung deutlich mehr Komfort.
Der inzwischen ältere Maxi-Cosi Lila XP wurde 2020 von Stiftung Warentest mit der Note „Gut“ bewertet. Besonders positiv fielen das großzügige Platzangebot und die lange nutzbare Sitzeinheit auf. Aufgrund seines vergleichsweise großen Faltmaßes eignete sich das Modell allerdings weniger für kleine Kofferräume.
Bei älteren Testergebnissen ist zu beachten, dass sie sich immer auf das geprüfte Modell und dessen damaligen Produktionsstand beziehen. Die Ergebnisse lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf aktuelle Maxi-Cosi-Buggys übertragen.
Welcher Maxi-Cosi-Buggy passt zu meinem Alltag?
Für Reisen und häufige Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind ein niedriges Gewicht, ein kleines Faltmaß und ein unkomplizierter Einhand-Faltmechanismus besonders wichtig. Hier kommen beispielsweise Lara², Soho oder Eva³ infrage.
Wer regelmäßig auf unebenen Wegen unterwegs ist, sollte stärker auf große Räder und eine wirksame Federung achten. Für diesen Zweck können ein komfortabler Kinderwagen oder ein geländegängigeres Modell geeigneter sein als ein ultraleichter Reisebuggy.
Wird der Buggy häufig mit dem Auto genutzt, kann die Kompatibilität mit einer Babyschale entscheidend sein. Dabei sollte geprüft werden, welche Babyschalen freigegeben sind und ob passende Adapter zum Lieferumfang gehören oder separat gekauft werden müssen.
Darauf sollten Sie beim Kauf achten
- Zulassung: Prüfen Sie die Alters- und Gewichtsangaben des konkreten Modells.
- Liegeposition: Für Neugeborene ist eine ausdrücklich freigegebene, möglichst flache und gut gestützte Position erforderlich.
- Faltmaß: Messen Sie bei Bedarf den Kofferraum oder den vorgesehenen Stauraum aus.
- Gewicht: Ein leichter Buggy lässt sich einfacher tragen, bietet aber nicht immer denselben Fahrkomfort wie ein schwereres Modell.
- Räder und Federung: Kleine Räder eignen sich für glatte Stadtwege, größere Räder besser für unebene Untergründe.
- Sicherheit: Wichtig sind ein zuverlässig schließender Gurt, eine gut erreichbare Bremse und ein stabiler Rahmen.
- Reisesystem: Kontrollieren Sie die Kompatibilität von Kinderwagen, Adapter und Babyschale.
- Zubehör: Regenschutz, Sicherheitsbügel oder Adapter sind nicht bei jedem Modell enthalten.
Vorteile von Maxi-Cosi-Buggys
- große Auswahl an kompakten Stadt- und Reisebuggys
- viele Modelle mit Einhand-Faltmechanismus
- je nach Modell ab der Geburt oder ab dem Sitzalter nutzbar
- teilweise mit Maxi-Cosi-Babyschalen kombinierbar
- verstellbare Rückenlehnen und Beinauflagen bei vielen Modellen
- unterschiedliche Ausführungen für Reisen, Stadtverkehr und Alltag
Mögliche Nachteile
- leichte Reisebuggys sind für unbefestigte Wege nur eingeschränkt geeignet
- Adapter, Regenschutz oder Sicherheitsbügel müssen teilweise separat gekauft werden
- nicht jeder Sitz ist wendbar oder vollständig flach verstellbar
- große Komfortmodelle können zusammengeklappt viel Platz beanspruchen
- Kompatibilität und Lieferumfang unterscheiden sich je nach Modelljahr
Fazit: Den Einsatzzweck vor dem Kauf festlegen
Maxi-Cosi bietet sowohl besonders leichte Reisebuggys als auch komfortablere Kinderwagen mit Liegefunktion und Reisesystem an. Welches Modell die beste Wahl ist, hängt deshalb vor allem vom Alltag der Familie ab. Für Stadt und Reise zählen ein geringes Gewicht und ein kompaktes Faltmaß. Auf unebenen Wegen sind dagegen größere Räder und eine gute Federung wichtiger.
Eltern eines Neugeborenen sollten besonders genau darauf achten, ob der gewünschte Buggy ausdrücklich ab der Geburt freigegeben ist und welche Konfiguration dafür erforderlich ist. Bei älteren oder gebraucht angebotenen Modellen empfiehlt sich zusätzlich ein Blick in die originale Bedienungsanleitung.
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